Der Heilige Florian

Der Heilige Florian – Schutzpatron der Feuerwehr

FlorianFlorian war ein Beamter der römischen Provinzverwaltung, wurde Christ und weigerte sich römischen Göttern zu opfern. Er wurde vom Dienst suspendiert und in die Verbannung ins heutige Sankt Pölten geschickt.
Im Rahmen der Christenverfolgung wurden 40 Christen in Lauriacum, dem heutigen Lorch gefangen genommen, gefoltert und eingesperrt. Florian kam zurück, um ihnen gegenüber seinem früheren Vorgesetzten beizustehen. Aber Aquilinus ließ auch ihn verhaften, da er sich weigerte, dem Christentum abzuschwören. Florian und seine Glaubensgenossen wurden zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 4. Mai 305 vollstreckt. Florian wurden, so heißt es in Schriften, mit geschärften Eisen die  Schulterblätter zerschlagen, anschließend sei der Sterbende mit einem Mühlstein um den Hals in der Enns ertränkt worden.

Der Sage nach wurde seine Leiche später von Anhängern geborgen und mit einem Ochsenkarren abtransportiert. An der Stelle, an der das Zugtier stehen blieb, wurde Florian begraben. Über seinem Grab entstand später das heutige Stift Sankt Florian.

Eine weitere Überlieferung berichtet, dass zunächst niemand bereit war, die Hinrichtung an Florian zu vollziehen. Schließlich stieß ein Soldat ihn doch mit einem Mühlstein um den Hals ins Wasser; als er dem Ertrinkenden nachschauen wollte, erblindete er. Florian sei dann wieder aufgetaucht, die Leiche von den Wellen auf einen Felsen geworfen und von einem Adler mit ausgebreiteten Flügeln beschützt worden, um sie vor Schändung durch die Heiden zu bewahren. In der folgenden Nacht erschien Florian demnach Valeria, einer frommen Frau, mit der Aufforderung, ihn zu bestatten, was diese auf ihrem Landgut umgehend tat. Die Ochsen, die den Leichnam beförderten, seien vor Durst völlig ermattet, worauf auf wunderbare Weise eine Quelle entstand – der noch heute fließende „Floriansbrunnen“. Florian gilt als Schutzpatron der Feuerwehr. Daher auch der Funkrufname „Florian“ in Verbindung mit der individuellen Fahrzeugkennung und die Bezeichnung Floriansjünger für die Feuerwehrleute.

Quelle: www.heiligenlexikon.de und www.wikipedia.de

Es ist nun schon seit einigen JahrenFlorianMesse bei der Freiwilligen Feuerwehr Netphen zur Tradition geworden, dass die Feuerwehrkameraden am St. Florian Gedenktag, am 4. Mai einen ökumenischen Gottesdienst besuchen.

Das nebenstehende Bild wurde am
4. Mai 2004 aufgenommen.